
| Marlies und Julia |
Marlies und Julia haben die Zeit vom Januar bis Juli 2007 in Kanada verbracht. Wir haben bei ihnen in dieser Zeit mal nachgefragt… Ihr seid ja jetzt schon ein paar Monate weg. Wo genau seid ihr eigentlich? Marlies: In Toronto die meiste Zeit eigentlich… ![]() Wie ist das Leben dort? Julia: Ganz relaxed. Also mir gefällts. Was sind eure Aufgaben? Wie sieht ein gewöhnlicher Arbeitstag aus? Marlies: Aufstehen und sich in der Schlange zum Bad anstellen, dass ist gewöhnlich. Was passiert mit dem Geld, das ihr verdient? Julia: Wir sind bis zu 13 Jugendliche, die entweder auf dem Camp (Gemeindeplatz) arbeiten, oder für die Firma Achilles. Im Endeffekt geht unser Geld, wenn auch über Umwege nach Brunstad. Was war eure größte Herausforderung? Marlies: Ja, Vancouver war eine von vielen. Nach 4 ½ Stunden fliegen ohne Essen zu bekommen, fuhren wir mit Mietautos zu unserem Arbeitsplatz, um nach getaner Arbeit endlich zu wissen wo wir wohnen sollten. Ne 3 Etagenwohnung mit Swimmingpool! Woran werdet ihr euch später immer erinnern, wenn ihr an diese Zeit zurück denkt? Julia: Oooh, je mehr ich nachdenke, desto mehr fällt mir ein: „Demolitionworkparties“, die Jugendtour mit Toronto, die vielen coolen Menschen, die ich kennengelernt habe, die „heitere“ Wohngemeinschaft und unsere lustigen Touren, die vielen Wände, die wir schon eingerissen haben, die unendlich langen Gänge, die darauf warten, gestrichen zu werden,… Was war euer lustigstes Erlebnis? Marlies: Eindeutig die Detroit-Tour. Noch auf der Straße wo wir wohnten, fragten wir nach dem Weg. Und man fährt mind. 5 Stunden. Einmal mitten im Jugendstundenkreis beim „Hirte und Prophet“-Lesen, begann Hile plötzlich auf finnisch zu lesen... Was macht ihr in eurer Freizeit? Julia: Vieles! Es ist interessant, Land und Leute, Natur und Städte, Sitten und Gewohnheiten und die Gemeinde in Canada besser kennenzulernen. Was habt ihr aus dieser Zeit gelernt? Marlies: Das man unglaublich dankbar dafür sein kann, zu jeder Konferenz nach Brunstad zu fahren. Und was ich noch gelernt habe ist, dass man sich unbedingt mit Gottes Wort füllen muss, besonders in der Zeit in Vancouver, als wir allein am Malen waren und in den ganzen 4 Wochen nur drei Versammlungen mitbekommen haben. Da war man froh, dass es erlaubt war Kåres Reden in einem Ohr zu hören. Selbstverständlich hab ich auch besser Englisch gelernt. ![]() |



