Osterkonferenz 2008

Obwohl das warme Frühlingswetter plötzlich umschlug und uns ein kaltes Schneewochenende bereitete, war das Konferenzzentrum voll fröhlicher und gutgelaunter Menschen aus aller Welt, die auf Brunstad Ostern feierten.

Kåre J. Smith leitete die Konferenz mit einer Rede darüber ein, sich in der ersten Liebe zu bewahren. Er las aus Offenbarung 2, von dem Gemeindediener in Ephesus, der seine erste Liebe verlassen hatte, obwohl er viel arbeitete und viele gute Werke tat. Wir müssen in der Liebe und Treue zu Gott leben, die bewirken, dass unser größtes Interesse wird, seinen Willen in unserem Leben zu befolgen. Wenn wir hiermit aufhören und anfangen, uns selbst zu priorisieren und eigene Interessen Gottes Willen vorzuziehen, dann haben wir die erste Liebe verlassen.
Als Menschen sind wir so damit verwachsen, an uns selbst zu denken, das ist für uns regelrecht selbstverständlich. Wir müssen hieraus extrem ausbrechen, wir müssen lernen, dies von unserem ganzen Herzen zu hassen, wenn wir davon frei werden wollen (1. Kor. 10,24 und Phil. 2, 20-21).
Dieses Thema bewirkte Ernst und prägte den weiteren Verlauf der Konferenz.
In späteren Versammlungen wurde auch hervorgehoben, wie wir durch Gottes Gnade dazu fähig werden, seine Diener zu sein. Aber wenn wir kein persönliches und verborgenes Leben mit Gott haben, werden alle unsere Begabungen und guten Werke nutzlos sein; und wenn wir durch unseren Dienst und unser Arbeitsgebiet Ehre und Position für unsere eigene Person beanspruchen, dann haben wir auch die erste Liebe verlassen.
Gott arbeitet mit uns wie der Töpfer mit dem Ton. Auf die gleiche Weise, wie die harten Klumpen herausmüssen, bevor der Ton in das Feuer kommt, muss Gott uns von dem Harten und Bösen, das in uns wohnt, reinigen. Wenn nicht, werden wir wie ein Tongefäß zerspringen, wenn die Feuerprobe über unser Leben kommt, und Gott muss uns zu etwas Anderem umformen, als uns eigentlich zugedacht war.

 
 
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Im Blickpunkt
Arthur

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