Jugendkonferenz in Dargow

Taschen wurden aus dem Auto geschwungen, fröhliche Menschen begrüßten einander und eine warme Suppe empfing uns im großen Saal.

Von Gunnar Gangsö, der aus Finnland angereist war, hörten wir in einem kurzen, kräftigen Appell, dass der Vater und der Sohn in uns wohnen wollen. Was soll dann anderes aus uns hervorkommen als Gutes? Den freien Abend ließ jeder ausklingen wie er wollte. Manche gingen Saunen, spielten Gesellschaftsspiele oder begannen schon mit dem Schönheitsschlaf.

Die folgenden Tage übte sich Gunnar in der Deutschen Sprache. Er ermahnte dazu, schon in der Jugendzeit einen guten Grund in Jesus Christus zu bekommen. Aus 1 Korinther 3, 10-12 brachte er zum Ausdruck, dass wir auf diesem Grund mit Gold, Silber und edlen Steinen bauen sollen. Nicht vor den Menschen leben oder Ehre nehmen, sonst baut man mit Stroh, Heu und Stoppeln und das wird nicht in der Ewigkeit bestehen. Wenn wir immer eine gute Verbindung zum Himmel haben und in Demut vor den Gnadenstuhl, werden wir Hilfe bekommen, wenn wie sie brauchen.

Stadtrallye: Auf nach Hamburg!

Jeder saß mit seiner Gruppe zusammengequetscht in einem Auto, um auf einer Reihe von Zetteln die ersten Aufgaben schon zu lösen. Höflich und bestimmt wurden die Fahrgäste dann in Hamburg aus dem Wagon befördert, Angestellten die Arbeitskleidung entliehen um ein Foto zu schießen, Passanten für ein lustiges Foto aufgestellt und rauchende Köpfe verzweifelten an der Mathematikaufgabe. Spannend war auch die Schlussaufgabe: wir sollten Gunnar seine Lieblingssüßigkeit mitbringen.

Gemeinschaftsabend:

Mit Eis und einem unterhaltsamen Orchester hatte das Fest nicht angefangen. Eher mit meckern, heulen und trompeten, denn solche Laute hörten wir, als wir der Zoo-Geschichte lauschten. Diese brachte nicht nur Gymnastik, sondern auch gute Stimmung. Und wir lagen fast unter den Stühlen vor lachen, als der Ententanz von den über 25-Jährigen vorgeführt wurde. Beendet wurde dieser schöne Abend durch eine interessant vorbereitete Frage-Runde mit Gunnar und Carl.

 

 
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Im Blickpunkt
Anna

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